Württembergische Pokal-Mannschaftsmeisterschaft 2011

Von links: Karsten Schuh, Martin Böhm, Rene Dausch und Ralf Müller

Von links: Karsten Schuh, Martin Böhm, Rene Dausch und Ralf Müller

Von Rene Dausch.

(Bericht beim SVW)

Im Viertelfinale sollten wir zunächst in Erdmannhausen antreten, die jedoch erst einen Tag vorher mir mitteilten, dass Sie kampflos aufgeben weil Sie keine Mannschaft zusammenbringen würden.

Immer gut, wenn man eine starke Truppe zur Verfügung hat, da knickt der Gegner schon mal ab und zu von vornherein ein. Also kampflos ins Halbfinale gegen die Schachfreunde aus Stuttgart. Der Kampf in Stuttgart lief dann völlig problemlos für uns, René Dausch hatte seinen Gegner schon nach etwas mehr als 2 Stunden zur Aufgabe gezwungen, keiner stand zu diesem Zeitpunkt schlecht, das war schon weit mehr als die halbe Miete zum Mannschaftssieg. Dieser wurde dann auch locker durch Remisen von Martin Boehm und Ralf Müller sowie einem Sieg von Karsten Schuh nach Hause gebracht. Also 3:1 für Böblingen, Finale erreicht, und wieder die Qualifikation für die deutsche Ebene verdient geschafft.

Das Finale sollte dann in Pfalzgrafenweiler gut machbar sein, eine Mannschaft die zwar überlegen aus der Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen war, aber von den DWZ + ELO-Zahlen her deutlich schwächer als wir, und ausserdem wir noch mit 4 erfahrenen Spielern aus der 2. Bundesliga.

Ich konnte die gleiche Truppe wie gegen die Schachfreunde aufbieten, nur geringfügig umgestellt an 3 + 4.

Anreise völlig problemlos, gutes Wetter, und auch der Kampf lief glatt nach unserem Geschmack. Ich hatte immer ein etwas besseres Endspiel, der Gegner hatte Nichts, musste aber sehr genau spielen und ihm lief auch noch ab Zug 15 immer mehr die Zeit davon. Zunehmend verdichtete sich der Vorteil zu einer Gewinnstellung die ich auch umsetzen konnte, aber da war der Kampf schon vorher bei 2,5 : 0,5 Führung zu unseren Gunsten entschieden. Die relativ unerfahrenen Gegner von Ralf und Karsten machten dann auch mit zunehmender Spieldauer die zu erwartenden entscheidenden Fehler, was mit 2 Siegen für uns endete. Lediglich Martin Boehm, der zwar eine Qualität für einen Bauern mehr hatte, tat sich etwas schwer und willigte ins Remis ein.

Endstand also 3,5 : 0,5 für uns und damit sind wir erneut württembergischer Pokalmannschaftsmeister.

Mein Dank gilt Ralf, Karsten und Martin für die problemlose Abwicklung und den gezeigten Einsatz.

René Dausch